Vermeide diese Fehler in den ersten Wochen!
Wenn jemand erfährt, dass er eine Glutenintoleranz hat, kann diese Nachricht wie ein Schock wirken – und man reagiert leicht überstürzt. Der häufigste Fehler, den wir in einer solchen Situation machen, ist der Versuch, uns durch eine Reihe plötzlicher, unüberlegter Entscheidungen zu "retten". Doch gerade jetzt sind Geduld und wohlüberlegte Schritte am wichtigsten. Hier sind einige häufige Fehler, die du vermeiden solltest:
1. Überstürzter, panischer Lebensstilwechsel
Viele tauschen sofort alles in der Küche aus, werfen alle alten Zutaten weg und häufen teure glutenfreie Produkte an. Das ist eine verständliche Reaktion, aber nicht unbedingt hilfreich. Verstehe erst einmal, was du wirklich meiden musst und was du weiterhin bedenkenlos genießen kannst.
2. Übermäßiges Einkaufen – vor allem von fertig verpackten "glutenfreien" Produkten
Das Label "glutenfrei" bedeutet nicht immer eine gesunde Alternative. Viele im Handel erhältliche Produkte sind nährstoffarm und voller Zucker oder Zusatzstoffe. Eine glutenfreie Ernährung ist nicht zwangsläufig besser, sondern nur anders – wenn man sie nicht klug angeht, kann sie sogar schlechter für den Körper sein. Der Schwerpunkt sollte auf vollwertigen, natürlich glutenfreien Zutaten liegen.

3. Unbegründetes Entsorgen guter Zutaten
Viele werfen Hafer, Reis oder gefrorenes Gemüse weg, mit der Begründung: "Da ist bestimmt Gluten drin". Tatsächlich sind viele Grundnahrungsmittel von Natur aus glutenfrei – man muss sie nur aus zuverlässigen Quellen beziehen und die Etiketten genau prüfen. Sortiere nicht voreilig aus!
4. Diätbeginn vor der medizinischen Untersuchung
Einer der schwerwiegendsten Fehler ist es, mit der glutenfreien Diät vor der Untersuchung zu beginnen. Bluttests, Zöliakie-Tests oder andere Laboruntersuchungen liefern nur dann verlässliche Ergebnisse, wenn vor der Untersuchung eine glutenhaltige Ernährung beibehalten wurde. Wenn du bereits eine Diät machst und erst nachträglich zum Arzt gehst, können die Ergebnisse verfälscht sein – und eine exakte Diagnose bleibt somit aus.
5. Start der Diät ohne fachliche Unterstützung
Es ist wichtig zu verstehen: Es reicht nicht aus, einfach nur das Brot wegzulassen. Gluten kann in vielen verarbeiteten Lebensmitteln, sogar in Kosmetika oder Medikamenten enthalten sein. Ein Diätologe oder Ernährungsberater kann dir dabei helfen, dass deine Ernährung wirklich glutenfrei ist – und gleichzeitig nährstoffreich bleibt.
Fazit: Keine Panik – fragen, lernen, beobachten!
Der glutenfreie Lebensstil ist keine Strafe – sondern ein neuer Weg, den es sich lohnt, bewusst einzuschlagen. Suche nicht nur nach dem "glutenfrei"-Label, sondern nach natürlich glutenfreien, echten Lebensmitteln. Hol dir Hilfe von einem Experten, informiere dich aus seriösen Quellen und sei geduldig mit dir selbst!
Bleib mit deinen Symptomen nicht allein!
Wende dich vertrauensvollen an mich – ich bin Edit Milisits, praktizierende Glutenintolerante, stolze Mutter durch eine erfolgreiche künstliche Befruchtung (IVF) und bewusste Genießerin. Als Ernährungsberaterin helfe ich dir dabei, die Wurzel des Problems zu finden und gemeinsam eine Lösung für dich zu erarbeiten.
- Folge mir auf meinen Social-Media-Kanälen: facebook instagram
- Buche eine persönliche Beratung.
- Lies meine E-books.
- Schau dir meine weiteren Leistungen an.
