Glutenfrei – aber richtig: Wie du Lebensmittel korrekt ersetzt?
Wenn du erfährst, dass du eine Glutenintoleranz hast, ist einer der ersten Schritte das "Ausmisten". Viele werfen sofort alles Weizen-, Gersten- und Roggenmehl weg und füllen ihren Einkaufswagen mit vorverpackten glutenfreien Broten, Keksen und Nudeln. Doch das Geheimnis liegt nicht in den Etiketten, sondern im vernünftigen, bewussten Ersetzen.
Lass nicht nur weg, sondern lerne neue Zutaten kennen!
Der glutenfreie Lebensstil ist nicht nur ein Verbot – er ist auch die Chance auf ein neues, gesünderes Gleichgewicht. Das Ziel ist nicht, alles durch "freie" Backwaren zu ersetzen, sondern nahrhaftere, natürliche Zutaten zu wählen.
Was kannst du womit ersetzen?
🟢 Anstatt Brot und Gebäck:
- Buchweizenmehl, Hirsemehl, Kastanienmehl – daraus lassen sich nahrhafte hausgemachte Brote backen.
- Süßkartoffelscheiben oder gedünstetes Gemüse können bei einigen Mahlzeiten ebenfalls das Brot ersetzen.
🟢 Anstatt Nudeln:
- Zucchini- ,,Spaghetti" (spiralförming geschnitten)
- Buchweizen- oder Hirsenudeln (die einfachste Variante aus der Packung)
- Glasnudeln (aus Mungobohnen oder Süßkartoffeln – aber nur in Maßen)
🟢 Anstatt Mehl:
- Mandelnmehl, Kastanienmehl, Hafermehl (mit glutenfreiem Zertifikat)
- Buchweizen- oder Hirsemehl – hervorragend zum Backen und auch zum Andicken geeignet
🟢 Zum Panieren:
- Leinsamenmehl, Sesam, gemahlene Walnüsse oder Mandeln
- Quinoaflocken oder glutenfreie Haferlocken
🟢 Als Beilage:
- Hirse, Quinoa, Buchweizen, Kichererbsen, Linsen, Wildreis
- Kürbis, Pastinaken, Sellerie – wenn du dir etwas auf Gemüsebasis wünscht

Worauf solltest du im Laden achten?
✅ Lass dich nicht vom ,,glutenfrei"-Label täuschen – das bedeutet nicht automatisch, dass es gesund ist! Viele dieser Produkte stecken voller Zucker, Stärke und Zusatzstoffe.
✅ Wähle lieber natürlich glutenfreie Grundnahrungsmittel anstatt industrieller Ersatzprodukte.
✅ Versuche nicht, alles auf einmal zu ersetzen – deine Mahlzeiten werden einfacher und nahrhafter sein, wenn du nicht versuchst, die "alte Brot-Welt" eins zu eins zu kopieren.
Fazit: Es geht um ein neues Gleichgewicht
Glutenfreie Ernährung ist keine Strafe. Wenn du es richtig angehst, kann sie nahrhafter, vielfältiger und gesünder sein als zuvor. Lerne neue Zutaten kennen, probiere neue Rezepte aus und finde heraus, was für dich funktioniert – dein Körper und deine Seele werden es dir danken.
Bleib mit deinen Symptomen nicht allein!
Wende dich vertrauensvoll an mich – ich bin Edit Milisits, praktizierende Glutenintolerante, stolze Mutter durch eine erfolgreiche künstliche Befruchtung (IVF) und bewusste Genießerin. Als Ernährungsberaterin helfe ich dir dabei, die Wurzel des Problems zu finden und gemeinsam eine Lösung für dich zu erarbeiten.
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